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40 Jahre UNESCO Weltkulturerbe Aachener Dom

Aachener Dom

Aachener Dom, Aachen, Nordrhein-Westfalen, Deutschland, © Quelle: picture alliance / dpa ; Peter Schickert

23.09.2018 - Pressemitteilung

Aachener Dom als Welterbe der Menschheit und als Symbol für ein geeintes Europa.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eröffnete am 23. September 2018 in Aachen die Festwoche „40 Jahre Welterbe Aachener Dom“. 1978 war der Aachener Dom die erste deutsche Stätte, die in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen wurde.

In seiner Rede im Krönungssaal des Aachener Rathauses erinnerte der Bundespräsident an die Bedeutung des Aachener Doms als Welterbe der Menschheit und als Symbol für ein geeintes Europa. Dabei griff er auf die Entstehungszeit des Doms unter Karl dem Großen zurück: „So wie es Franken und Sachsen eines Tages dämmerte, dass sie Europäer sind, so sollten auch wir Deutschen, wir Franzosen, aber auch wir Polen, wir Ungarn, wir Italiener, das immer wieder als Verheißung entdecken.“

Der Vorsitzende des Internationalen Rats für Denkmalpflege (ICOMOS) Professor Kono erinnerte während des Festakts auch daran, dass nicht alle Welterbestätten so sorgfältig gepflegt und bewahrt würden wie der Aachener Dom. In vielen Teilen der Welt sei das kulturelle Erbe der Menschheit bedroht, teilweise bereits beschädigt oder sogar zerstört. Als Beispiel nannte Professor Kono die antike Ruinenstadt Palmyra in Syrien, die zum Ziel terroristischer Angriffe geworden war.

Zur Rede des Bundespräsidenten:

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