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Antisemitismus-Seminar für Diplomaten

Antisemitismus-Seminar für Diplomaten

Antisemitismus-Seminar für Diplomaten, © Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der UNESCO

20.01.2020 - Pressemitteilung

Am 20. Januar 2020 lud die Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der UNESCO gemeinsam mit dem Jüdischen Weltkongress, der UNESCO sowie der Ständigen Vertretung Frankreichs bei der UNESCO zu einem Seminar für Diplomaten zum Thema Antisemitismus in das „Mémorial de la Shoah“ ein, dem zentralen Ort des Gedenkens an den Holocaust in Frankreich.

Das Seminar bildete das erste Element einer Reihe im Zeichen des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus stehender Veranstaltungen, an denen sich die Ständige Vertretung in dem Bewusstsein der besonderen Verantwortung Deutschlands maßgeblich beteiligte.

Antisemitismus-Seminar für Diplomaten
Antisemitismus-Seminar für Diplomaten© Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der UNESCO

Der Ausbildungstag setzte sich aus einer Reihe von Vorträgen verschiedener Wissenschaftler zusammen, in deren Anschluss die Teilnehmer Gelegenheit hatten, mit den jeweiligen Experten in Austausch zu treten.

Neben einer vertiefenden Darstellung der historischen Ursprünge des Judentums wurden die im gesellschaftlichen Diskurs oftmals beliebig verwendeten Begriffe Antijudaismus, Antisemitismus und Antizionismus klar definiert, um die Diplomaten für semantische Feinheiten zu sensibilisieren. Zudem wurde das Problem der Holocaustleugnung in seinen diversen Ausprägungen thematisiert.

Auf der Tagesordnung stand darüber hinaus eine Führung durch die Gedenk- und Bildungsstätte, deren thematischen Schwerpunkt die Verfolgung und anschließende Deportation der Juden und anderer Minderheiten wie beispielsweise Sinti und Roma auf dem Gebiet des Vichy-Regimes sowie des besetzten Frankreichs im Zeitraum von 1940 bis 1944 bildet.

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