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Bewerbung der deutschen Kurstädte Baden-Baden, Bad Ems und Bad Kissingen für das UNESCO Welterbe

Unterzeichnung des gemeinsamen Nominierungsantrags von 13 europäischen Kurstädten

Unterzeichnung des gemeinsamen Nominierungsantrags von 13 europäischen Kurstädten, © Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der UNESCO

22.01.2019 - Pressemitteilung

Unterzeichnung des gemeinsamen Nominierungsantrags von 13 europäischen Kurstädten zur Eintragung in die UNESCO-Liste des Kultur- und Naturerbes der Welt.

Am 22. Januar 2019 unterzeichnete Botschafter Stefan Krawielicki in der Botschaft der Tschechischen Republik zusammen mit den UNESCO-Botschaftern von Belgien, Frankreich, Italien, Österreich, der Tschechischen Republik und dem Vereinigten Königreich einen gemeinsamen Nominierungsantrag von 13 europäischen Kurstädten zur Eintragung in die UNESCO-Liste des Kultur- und Naturerbes der Welt.

Mit dieser transnationalen seriellen Nominierung „Great Spas of Europe“ bewirbt sich eine Gruppe europäischer Kurstädte, die exemplarisch den Typus Kurstadt in allen seinen universellen Attributen und Werten dokumentieren. Sie sind ein außergewöhnliches Zeugnis der bis heute in ihrer Architektur und in ihren Stadtbildern sichtbaren europäischen Bädertradition. Vor allem im 19. und frühen 20. Jahrhundert prägten sie das Phänomen der Kur- und Reisegesellschaft und waren somit Vorreiter des modernen Tourismus.

Elf Städte aus sieben europäischen Staaten sind beteiligt: Aus Deutschland Baden-Baden in Baden-Württemberg, Bad Ems in Rheinland-Pfalz und Bad Kissingen in Bayern; weiterhin Baden bei Wien (Österreich), Bath (Vereinigtes Königreich), Franzensbad, Karlsbad und Marienbad (Tschechische Republik), Montecatini Terme (Italien), Spa (Belgien) sowie Vichy (Frankreich).

Mit der Unterzeichnung des Antrags in Gegenwart der Oberbürgermeister bzw. Bürgermeister u.a. von Baden-Baden, Bad Ems und Bad Kissingen sowie der anschließenden Vorlage beim Welterbezentrum der UNESCO ist ein wichtiger Meilenstein auf dem gemeinsamen Weg der sieben beteiligten Länder zum Welterbe erreicht. Nach Evaluierung durch den Internationalen Rat für Denkmalpflege (ICOMOS) wird der Antrag voraussichtlich im Sommer 2020 dem Welterbekomitee der UNESCO zur Entscheidung vorliegen.  

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