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Claudia Roth gedenkt der Opfer des Holocaust

Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth und Marian Turski

Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth und Marian Turski, © Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der UNESCO

22.01.2020 - Pressemitteilung

Am 22. Januar 2020 empfing Botschafter Dr. Reuss die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages Claudia Roth anlässlich des Internationalen Tages des Gedenkens an die Opfer des Holocaust im Hauptquartier der UNESCO.

Nach einem persönlichen Gespräch mit Generaldirektorin Azoulay besuchte Frau Roth gemeinsam mit weiteren Ehrengästen die jüngst eröffnete Ausstellung „Verfolgen und Aufklären. Die erste Generation der Holocaustforschung“, die von der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz in Zusammenarbeit mit dem Touro-College Berlin sowie der Wiener Library erarbeitet worden war.

Die Ausstellung setzt Leben und Arbeit von zwanzig Pionierinnen und Pionieren der Holocaustforschung ein Denkmal. Namen wie Rachel Auerbach, Raphael Lemkin, Simon Wiesenthal oder Joseph Wulf stehen exemplarisch für eine kleine Gruppe unermüdlicher Aufklärer. Unter widrigsten Bedingungen und oftmals Gleichgültigkeit und Ablehnung zum Trotz schufen sie die Grundlagen für die universelle Anerkennung des Holocaust als Menschheitsverbrechen.

Im Rahmen der offiziellen Gedenkfeier hielt Frau Roth neben Frau Azoulay und dem Auschwitz-Überlebenden Marian Turski eine viel beachtete Rede, in der sie hervorhob, dass das Gedenken an die Opfer der Nationalsozialisten und ihrer Kollaborateure in einer Zeit zunehmender politischer Polarisierung wichtiger sei denn je.

Es gilt das gesprochene Wort.

 

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