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Deutschland fördert kulturelle Vielfalt weltweit

v.l.n.r Botschafter Peter Reuss und der Beigeordnete UNESCO-Generaldirektor für Kultur, Ernesto Ottone

v.l.n.r Botschafter Peter Reuss und der Beigeordnete UNESCO-Generaldirektor für Kultur, Ernesto Ottone, © Ständige Vertetung der Bundesrepublik Deutschland bei der UNESCO

20.10.2020 - Pressemitteilung

Vertragsunterzeichnung zur Förderung des Internationalen Fonds für Kulturelle Vielfalt

v.l.n.r Botschafter Peter Reuss und der Beigeordnete UNESCO-Generaldirektor für Kultur, Ernesto Ottone
v.l.n.r Botschafter Peter Reuss und der Beigeordnete UNESCO-Generaldirektor für Kultur, Ernesto Ottone© Ständige Vertretung der Bundesrepublik der Deutschland bei der UNESCO


Am 20. Oktober 2020 unterzeichneten Botschafter Dr. Peter Reuss und der Beigeordnete UNESCO-Generaldirektor für Kultur, Ernesto Ottone, einen Vertrag zur Förderung des Internationalen Fonds für Kulturelle Vielfalt. Deutschland unterstützt den Fonds in 2020 mit Mitteln des Auswärtigen Amts in Höhe von 110.000 EUR.

Der Fonds fördert Projekte zur Stärkung der Kreativwirtschaft in Entwicklungsländern. Seit 2010 wurden 114 Projekte in 58 Staaten mit einem Fördervolumen von 8 Mio. USD gefördert. Da der Kultursektor in besonderem Maße von der Covid19-Pandemie betroffen ist, kommt der Unterstützung in diesem Jahr eine besondere Bedeutung zu.

Hintergrund:

Die UNESCO verabschiedete 2005 das Übereinkommen über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen. Das Übereinkommen schafft eine völkerrechtlich verbindliche Grundlage für das Recht aller Staaten auf eigenständige Kulturpolitik. Die im Jahr 2015 angenommene Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen erkennt zum ersten Mal auf globaler Ebene die Schlüsselrolle von kultureller Vielfalt und Kreativität für nachhaltige Entwicklung an.  

Weiterführende Informationen:

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