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Immaterielles Kulturerbe: Gemeinsame Nominierung durch Deutschland, Frankreich, Norwegen, Österreich und Schweiz

Botschafter Stefan Krawielicki und die Beauftragte für Auswärtige Kulturpolitik Irmgard Maria Fellner

Botschafter Stefan Krawielicki und die Beauftragte für Auswärtige Kulturpolitik Irmgard Maria Fellner, © Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der UNESCO

15.03.2019 - Pressemitteilung

Am 15. März 2019 unterzeichnete Botschafter Stefan Krawielicki mit den UNESCO-Botschaftern von Frankreich, Norwegen, Österreich und der Schweiz einen gemeinsamen Nominierungsantrag des Bauhüttenwesens zur Eintragung in das Register Guter Praxisbeispiel der Erhaltung Immateriellen Kulturerbes. An der in der UNESCO in Paris organisierten Zeremonie nahm auch die Beauftragte für Auswärtige Kulturpolitik des Auswärtigen Amts, Frau Irmgard Maria Fellner, teil.

Ziel des Bauhüttenwesens ist die Weitergabe, Dokumentation, Bewahrung und Förderung von Handwerks-Techniken und Handwerks-Wissen  im Zusammenhang mit dem Bau und dem Erhalt von Kathedralen, Großkirchen und -gebäuden.

An der Erstellung dieser transnationalen Nominierung beteiligen sich 17 Bauhütten, davon 13 aus Deutschland: Aachen, Bamberg, Dresden, Freiburg, Köln, Lübeck, Mainz, Passau, Regensburg, Schwäbisch Gmünd, Soest, Ulm und Xanten; weiterhin Basel (Schweiz), Straßburg (Frankreich), Trondheim (Norwegen) und Wien (Österreich).

Die Nominierung soll während der Konferenz des UNESCO-Ausschusses zum Immateriellen Kulturerbe 2020 behandelt werden.

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