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Maria Böhmer neue Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission

Professor Dr. Maria Böhmer

Professor Dr. Maria Böhmer, © Deutsche UNESCO-Kommission / Till Budde

08.06.2018 - Pressemitteilung

Frau Professor Maria Böhmer wurde am 8. Juni 2018 zur neuen Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission gewählt.

Am 8. Juni 2018 wählte die jährliche Hauptversammlung der Deutschen UNESCO-Kommission in Bamberg Prof. Dr. Maria Böhmer zur Präsidentin der Kommission. Sie folgt Prof. Dr. Verena Metze-Mangold, die dieses Amt in den letzten vier Jahren innehatte. Prof. Dr. Christoph Wulf und Prof. Dr. Hartwig Lüdtke wurden erneut als Vizepräsidenten gewählt.

Frau Böhmer erklärte, sie wolle sich dafür einsetzen, dass sich die Deutsche UNESCO-Kommission „gestaltend in die zentralen Themen Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation einbringt und als kraftvolle Stimme der Zivilgesellschaft Wirkung entfaltet“. Frau Böhmer war bis April 2018 Staatsministerin im Auswärtigen Amt und Sonderbeauftragte für UNESCO-Welterbe, Kulturkonventionen und Bildungs- und Wissenschaftsprogramme. In diesem Rahmen war sie 2015 auch die Vorsitzende der Sitzung des UNESCO-Welterbekomitees in Bonn.

Die Staatsministerin für internationale Kulturpolitik im Auswärtigen Amt, Michelle Müntefering, erklärte in Berlin: „Ich gratuliere Maria Böhmer zu ihrer Wahl und freue mich auf eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Der bisherigen Präsidentin danke ich für die engagierte und äußerst erfolgreiche Tätigkeit und beglückwünsche auch die wiedergewählten Vizepräsidenten sowie die neu- und wiedergewählten Vorstandsmitglieder. Gemeinsam werden wir die dringenden Aufgaben in der multilateralen Kulturpolitik angehen. Dazu gehört neben der wichtigen Frage des Umgangs mit Kulturgütern aus kolonialem Kontext auch die Reform der UNESCO“.

Die UNESCO-Nationalkommissionen wirken als zentrale Schnittstellen zwischen der UN-Sonderorganisation und den Regierungen und Zivilgesellschaften ihrer Mitgliedstaaten. Die Deutsche UNESCO-Kommission wurde am 12. Mai 1950 gegründet. Ihr erster Präsident war Prof. Walter Hallstein.

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