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Naumburger Dom zum Welterbe ernannt

Naumburger Dom

Sachsen-Anhalt, Naumburg/Saale: Der Naumburger Dom ist im Zentrum der Altstadt zu sehen., © Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

01.07.2018 - Pressemitteilung

Anerkennung des Naumburger Doms als UNESCO-Welterbe.

Stifterfiguren Ekkehard II. und Uta von Naumburg
Stifterfiguren Ekkehard II. und Uta von Naumburg© Förderverein Welterbe Saale Unstrut, Guido Suibert

Am 01. Juli 2018 entschied das UNESCO-Welterbekomitee, den Naumburger Dom in Sachsen-Anhalt als 44. deutsche Stätte in die Welterbeliste der UNESCO einzutragen.

Staatsministerin Michelle Müntefering erklärte im Anschluss an die Entscheidung:

Ich freue mich sehr über die Entscheidung des Welterbekomitees der UNESCO. Die jahrelangen Mühen haben sich gelohnt. Das ist eine tolle Auszeichnung, eine besondere Würdigung für Naumburg und die Region. Als Hauptwerk des Naumburger Meisters zeigt der Naumburger Dom wie wichtig schon immer der kulturelle Austausch und die Mobilität von Künstlern für gesellschaftliche und künstlerische Entwicklungen in Europa waren.“


Hintergrund:

Mit der Anerkennung des Naumburger Doms als Welterbe bestätigte das Welterbekomitee seine im letzten Jahr getroffene Entscheidung. Die herausragende Bedeutung der Kathedrale ist wesentlich bestimmt vom Werk des unter dem Namen „Naumburger Meister“ in die Kunst- und Architekturgeschichte eingegangenen Künstlers, der zur Blütezeit der Hochgotik in Nordfrankreich ausgebildet wurde. Er brachte mit seiner Werkstatt den an den Kathedralen von Noyon, Amiens und Reims entwickelten hochgotischen Stil über das Rheinland nach Naumburg im Osten des Römischen Reichs. Danach wanderte er weiter nach Nordspanien.

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