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SchUM Stätte - einen Schritt näher zum UNESCO Welterbe

Übergabe des Nominierungsantrags SchUM-Stätte am Rhein

Übergabe des Nominierungsantrags SchUM-Stätte am Rhein, © Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der UNESCO

23.01.2020 - Pressemitteilung

Am 23.01.2019 übergab Botschafter Dr. Reuss gemeinsam mit Fr. Dr. Hahn (Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Mainz) den rund 1000 Seiten umfassenden Nominierungsantrag „SchUM Stätte am Rhein – Jüdisches Erbe für die Welt: Speyer, Worms und Mainz“ an Fr. Rössler, Direktorin des Welterbezentrums.

Übergabe des Nominierungsantrags SchUM-Stätte am Rhein
Übergabe des Nominierungsantrags SchUM-Stätte am Rhein© Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der UNESCO

Die SchUM-Stätte Speyer, Worms und Mainz bildeten im Mittelalter ein europaweit bedeutendes Zentrum jüdischen Lebens. Sie gelten als der Ursprung des aschkenasischen Judentums. Bis heute sind mit den Synagogen, Mikwen und Friedhöfen („Heiliger Sand“ und „Judensand“) einzigartige Zeugnisse aus dieser Zeit in den drei Stätten erhalten.

Mit der Unterzeichnung des Antrags ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum Welterbe erreicht. Nach Evaluierung durch den Internationalen Rat für Denkmalpflege (ICOMOS) wird der Antrag voraussichtlich im Sommer 2021 dem Welterbekomitee der UNESCO zur Entscheidung vorliegen.

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