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Deutsch-Französischer Workshop zur UNESCO-Reform anlässlich des deutsch-französischen Tags

Deutsch-Französischer Workshop zur UNESCO-Reform

Deutsch-Französischer Workshop zur UNESCO-Reform © Lilibelle Haulet

20.01.2026 - Pressemitteilung

Am 20. Januar 2026 fand anlässlich des Deutsch-Französischen Tags in den Räumlichkeiten der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der UNESCO ein deutsch-französischer Workshop zur Reform der UNESCO statt. Der Workshop wurde im Rahmen von UN80, dem Reform- und Reflexionsprozess der Vereinten Nationen zum 80. Jahrestag ihrer Gründung, durchgeführt.

Ziel des Workshops war die Erarbeitung eines gemeinsamen Strategiepapiers zur UNESCO-Reform, das Deutschland und Frankreich dem UNESCO-Generaldirektor Khaled El-Enany gemeinsam übergeben. Im Mittelpunkt unserer Diskussionen standen die Rolle der UNESCO als multilateraler Akteur im VN-System, das UNESCO-Mandat 80 Jahre nach Gründung der Organisation, die kommunikative Vermittlung der Arbeit der UNESCO, die Einbeziehung des gesamten UNESCO-Netzwerks sowie Möglichkeiten zur Verbesserung der internen Abläufe und Strukturen.

Beide Länder betonten die zentrale normative Funktion der UNESCO, ihre Rolle als Hüterin internationaler Übereinkommen in ihrem Mandatsbereich und Vermittlerin von international verhandelten Empfehlungen und Rahmenwerken zu Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation. Gerade vor dem Hintergrund globaler Krisen ist es von besonderer Bedeutung, diese normative Rolle weiter zu stärken.

Zum Video des Workshops: https://www.instagram.com/reel/DT0OKAgDLDy/?utm_source=ig_web_copy_link&igsh=MzRlODBiNWFlZA==

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